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Wie der 1. FC Nürnberg mit datengetriebenen Social-Kampagnen neue Zielgruppen aktiviert und Heimspiele messbar erfolgreicher vermarktet hat

Der 1. FC Nürnberg verfügte über eine starke emotionale Fanbasis, schöpfte dieses Potenzial in der digitalen Vermarktung seiner Heimspiele jedoch noch nicht konsequent aus. Bei den Männern traf eine große Reichweite zeitweise auf sportlich schwierige Phasen und eine entsprechend kritische Stimmung im digitalen Umfeld. Den ClubFrauen fehlte dagegen vor allem die öffentliche und digitale Sichtbarkeit, um neue Zuschauergruppen für ihre Spiele zu gewinnen. Die Kommunikation war stark von klassischen Spielankündigungen geprägt und bislang nur begrenzt darauf ausgerichtet, unterschiedliche Zielgruppen gezielt zu aktivieren. Gleichzeitig fehlte eine konsequente Verbindung zwischen kreativer Social-Media-Kommunikation, messbarer Performance und Ticketverkauf.

Die Heimspielkommunikation sollte stärker auf messbare Aktivierung ausgerichtet werden: mehr relevante Reichweite, höhere Interaktion und letztlich mehr Ticketinteresse und Stadionbesuche. Bestehende Fans sollten ebenso angesprochen werden wie Familien, jüngere Zielgruppen und Menschen, die bislang nur wenige Berührungspunkte mit einem Stadionbesuch hatten. Für die ClubFrauen galt es zusätzlich, Sichtbarkeit und Relevanz innerhalb der digitalen Clubkommunikation auszubauen. Heimspiele sollten weniger als reine Termine und stärker als emotionale Live-Erlebnisse vermittelt werden. Reichweite, Interaktionen, Shop-Aufrufe und Cost-per-Action dienten dabei als konkrete Indikatoren für die Wirksamkeit der Kampagnen.

Über 2,48 Mio. Impressionen und rund 250.000 erreichte Personen allein mit den Männerkampagnen erzielt.

Mit einem durchschnittlichen CPA von ca. 5,52 € und 1,10 € pro Shop-Aufruf Reichweite effizient in konkrete Ticketinteressen überführt.

Die ClubFrauen mit reichweitenstarken Videoformaten bis zu 143.000 erreichten Personen deutlich sichtbarer gemacht.

Aus klassischen Spielankündigungen wurde eine kontinuierlich optimierte, performanceorientierte Fan-Kommunikation.

STRATEGIE
Transformational Branding Framework
Strategie

Grundlage war eine performanceorientierte Kampagnenstrategie, die unterschiedliche Zielgruppen, Spieltage und kommunikative Anlässe gezielt miteinander verband. Performance-Insights wurden genutzt, um Themen, Hooks und Gestaltungsansätze nicht nur kreativ, sondern anhand ihrer tatsächlichen Wirkung weiterzuentwickeln. Statt einer einheitlichen Kommunikation entstanden unterschiedliche Zugänge – von emotionaler Fanaktivierung über familienorientierte Botschaften bis zu zielgruppenspezifischem Storytelling. So wurde aus einzelnen Spielankündigungen eine systematische und lernende Kampagnenlogik.

DESIGN
Transformational Branding Framework
Design

Für die Social-Media-Kommunikation entstand ein flexibles visuelles System, das sich konsequent an den Anforderungen digitaler und insbesondere vertikaler Formate orientiert. Typografie, Farbwelt, Bildsprache und wiederkehrende Key Visuals transportieren die Clubidentität, während Spielinformationen und aktivierende Botschaften schnell erfassbar bleiben. Unterschiedliche Motive, Hooks und Content-Ansätze lassen sich innerhalb dieses Designsystems effizient variieren. So verbindet die Gestaltung Wiedererkennbarkeit mit der notwendigen Flexibilität für laufende Performance-Optimierung.

ACTIVATION
Transformational Branding Framework
Activation

Die Kampagnen wurden über Social Media mit unterschiedlichen Video-, Story- und Ad-Formaten aktiviert. Authentische Spielszenen, Spieler*innen, Fans und direkte Botschaften machten die Heimspiele emotional greifbar und lieferten gleichzeitig unterschiedliche kreative Einstiege für die jeweiligen Zielgruppen. Besonders die für die ClubFrauen entwickelten Videoformate erzielten überdurchschnittliche Ergebnisse gegenüber anderen Reels des Accounts – einzelne Inhalte erreichten bis zu 143.000 Personen. Bei den Männerkampagnen entstanden insgesamt rund 2,48 Mio. Impressionen, 250.000 erreichte Personen und 239 Kommentare unter den Ads.

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