
Primoza war mit nachhaltigen Geschenkideen und dem „Wachsenden Kalender“ stark auf saisonale Verkäufe über Weihnachtsmärkte ausgerichtet. Durch die Corona-Pandemie war früh absehbar, dass dieser zentrale Vertriebskanal 2020 wegbrechen würde. Damit stand das Start-up vor einer akuten wirtschaftlichen Herausforderung: Sichtbarkeit, Beratung und Kaufimpulse mussten kurzfristig digital ersetzt werden. Gleichzeitig musste das erklärungsbedürftige Produkt schnell verständlich, emotional und vertrauenswürdig kommuniziert werden. Ohne eine neue Vertriebslogik drohten Reichweitenverlust, fehlende Abverkäufe und eine zu starke Abhängigkeit von analogen Saisonformaten.
Ziel war es, den Vertrieb kurzfristig zu digitalisieren und den Online-Shop als zentralen Verkaufskanal zu etablieren. Die Marke sollte online nicht nur sichtbar werden, sondern ihre nachhaltige Produktidee klar erklären, Vertrauen aufbauen und Kaufentscheidungen auslösen. Website, Social Media, Paid Media und Influencer-Kommunikation sollten gemeinsam entlang der Customer Journey wirken – von Awareness bis Conversion. Wirtschaftlich stand im Fokus, den Ausfall der Weihnachtsmärkte abzufedern und digitale Kanäle als skalierbaren Umsatztreiber aufzubauen. Relevante Erfolgskriterien waren Reichweite, Kosten pro Kauf, Warenkorbwert und Return on Ad Spend.
Der Vertrieb wurde innerhalb einer Saison von klassisch vor Ort auf 100 % digitale Kanäle umgestellt.
Primoza erreichte mit der Kampagne über sechs Millionen Menschen in relevanten Zielgruppen.
Der digitale Abverkauf erzielte einen durchschnittlichen ROAS von 10,2.
Social Media, Online-Shop und Performance-Kampagnen wurden zu festen Bestandteilen der künftigen Vertriebsstrategie.






