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Wie ORTLIEB echte Nachhaltigkeit vom still gelebten Prinzip zur sichtbaren Markenstory gemacht hat

ORTLIEB lebt Nachhaltigkeit seit über 40 Jahren konsequent, hat diesen starken Markenvorteil aber bislang kaum aktiv kommuniziert. Während viele Anbieter Nachhaltigkeit als Trend oder Imageversprechen inszenieren, war sie bei ORTLIEB längst Teil der Produktlogik: langlebige Taschen und Rucksäcke, Fertigung in Deutschland, Reparatur statt Wegwerfen. Genau diese Substanz blieb jedoch zu leise und wurde dadurch im Markt nicht ausreichend als Differenzierungsmerkmal wahrgenommen. Für Unternehmer*innen und Markenverantwortliche ist das ein typisches Problem: Die Marke hat echte Beweise, aber noch keine prägnante Erzählung, die daraus Relevanz, Aufmerksamkeit und Vertrauen schafft. ORTLIEB brauchte deshalb keine erfundene CSR-Story, sondern eine klare Bühne für das, was längst Realität war.

Die Nachhaltigkeitsleistung von ORTLIEB sollte sichtbar, verständlich und emotional anschlussfähig werden – ohne in die Logik austauschbarer Greenwashing-Kommunikation zu geraten. Ziel war eine Kampagne, die zeigt, warum ORTLIEB nicht auf einen Nachhaltigkeitstrend aufspringt, sondern ihn seit Jahrzehnten glaubwürdig lebt. Die Marke sollte stärker als verantwortungsbewusster Hersteller wahrgenommen werden, der Qualität, Langlebigkeit und Reparierbarkeit konsequent zusammendenkt. Gleichzeitig sollten die Inhalte flexibel über verschiedene Touchpoints funktionieren: als Bewegtbild, auf Social Media, auf der Messe und als Vorlage für die neue Nachhaltigkeits-Landingpage. Entscheidend war, aus Fakten und Haltung eine Story zu entwickeln, die laut genug für Aufmerksamkeit ist und echt genug für Vertrauen bleibt.

Nachhaltigkeit wurde vom internen Selbstverständnis zur klar erkennbaren, belegbaren Markenbotschaft.

ORTLIEB erhielt eine glaubwürdige Anti-Greenwashing-Erzählung, die Produktion, Langlebigkeit und Reparierbarkeit sichtbar macht.

Mitarbeitende, Werk, Produktlebenszyklus und 18.000 Reparaturen pro Jahr wurden zu authentischen Beweisen der Markenhaltung.

Aus einer gelebten Haltung entstand eine kampagnenfähige Story für Film, Social Media, Messe und Nachhaltigkeits-Landingpage.

ACTIVATION
Transformational Branding Framework
Activation

Im Mittelpunkt stand die Idee, ORTLIEBs Nachhaltigkeit nicht zu behaupten, sondern anhand echter Geschichten zu beweisen: „based on a true story“. In einem gemeinsamen Tagesworkshop wurden die relevanten Botschaften, Beweise und Touchpoints verdichtet – von der Fertigung in Deutschland über langlebige Produkte bis zu 18.000 Reparaturen pro Jahr. Daraus entstand eine CSR-Kampagne mit einem Eineinhalb-Minüter als Herzstück, gedreht an zwei Tagen direkt im Werk und getragen von Mitarbeitenden, die die Haltung der Marke authentisch verkörpern. Die Story begleitet ein Produkt durch Produktion, Verpackung, Nutzung, Abenteuer und Reparatur – und macht so sichtbar, dass Nachhaltigkeit bei ORTLIEB kein Claim, sondern ein Kreislauf ist. Eine bewusst direkte, handgemachte Kampagnenmechanik mit Durchstreichungen und zugespitzter Sprache bricht mit alten Konventionen und macht klar: Greenwashing wird gecancelt, echte Nachhaltigkeit bleibt. Die Inhalte wurden für Social Media adaptiert, für Messekommunikation nutzbar gemacht und als kommunikative Grundlage für die Nachhaltigkeits-Landingpage weitergeführt.

Welche weiteren Transformationen hat stilbezirk möglich gemacht?

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