
Fortimel® bewegte sich in einem Marktumfeld, in dem medizinische Trinknahrung schnell funktional, erklärungsbedürftig und austauschbar wirken kann. Onkologie- und Geriatriepatientinnen sowie ihre Angehörigen befinden sich häufig in belastenden Situationen, in denen reine Produktargumente nicht ausreichen. Nach einer ersten Kampagne für Healthcare Professionals sollte die Kommunikation stärker auf Endkundinnen ausgeweitet werden. Die Herausforderung lag darin, Patient*innen in unterschiedlichen Lebenslagen sensibel anzusprechen, ohne plakativ oder bedrängend zu wirken. Fortimel® brauchte dafür eine Markenwelt, die medizinische Relevanz mit emotionaler Unterstützung verbindet.
Strategisch sollte Fortimel® seine Brand Awareness bei Patient*innen und Angehörigen ausbauen und sich klarer als relevante Alternative im Wettbewerbsumfeld positionieren. Die Marke sollte künftig nicht nur für Versorgung stehen, sondern für mentale und körperliche Stärke in einer schweren Zeit. Vertriebsmaterialien, Probierbox, Produktkommunikation und Social-Media-Kampagne sollten gemeinsam ein konsistentes, emotionales Markenbild vermitteln. Gleichzeitig mussten die unterschiedlichen Produktvorteile verständlich herausgestellt und entlang der Phasen Awareness, Consideration und Conversion aktivierbar gemacht werden. Ein wichtiges Erfolgskriterium war eine Ansprache, die Hoffnung gibt, Neugier weckt und zugleich fachlich glaubwürdig bleibt.
Fortimel® wurde emotionaler positioniert: nicht nur als Trinknahrung, sondern als Begleiter für Kraft, Zuversicht und Selbstvertrauen.
Die Marke erreichte neben Healthcare Professionals gezielt auch Patient*innen und Angehörige in sensiblen Lebenssituationen.
Eine hoffnungsvolle Bildsprache machte die Kommunikation nahbarer, positiver und klar vom Wettbewerb differenzierbar.
Social-Media-Assets übersetzten Produktnutzen und emotionale Botschaften in kanal- und zielgruppengerechte Kampagnenkommunikation.





